Schulversuch G9 am Städt. Petrus-Legge-Gymnasium Brakel

Für die Entscheidung des PLG war es wichtig, alle Gremien der Schule zu beteiligen. Deshalb wurde dieser Schulversuch in einem Forum, in der Schülervertretung, der Lehrerkonferenz, in der Eltern- und Schulkonferenz umfassend diskutiert und abgestimmt. Die Schulkonferenz stimmte schließlich mehrheitlich dafür.

Die Schule steht als ganzes System hinter dem Schulversuch und möchte die Schullandschaft im Kreis Höxter mit diesem besonderen Angebot bereichern.

Als Schule, so betont Schulleiter Thomas Freye, übernehmen wir auch Verantwortung für unsere Region. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die zentrale Lage in der Mitte des Kreises und gute Erreichbarkeit der Schule durch Bus und Bahn.

Im Vergleich zu einem G 8 – Gymnasium hat das G 9 – System mehr Unterrichtstunden durch ein weiteres Schuljahr. Dieses Mehr an Stunden kommt vor allem den Kernfächern (Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch) zu Gute. Das Mehr an Zeit bringt vor allen Dingen Ruhe in den Unterrichtsalltag, mehr Zeit zum Lernen im Unterricht, mehr Zeit für die individuelle Förderung und weniger Hausaufgaben. Dadurch wird eine Entschleunigung im Schulalltag erreicht, die zu einer Entlastung der Schüler führt. Außerdem ergibt sich insgesamt ein Zeitgewinn im Nachmittagsbereich, der außerunterrichtliche Aktivitäten im AG-Bereich der Schule und außerschulische Aktivitäten wieder möglich macht.

Als nächstes wird der Antrag im Schul- und Sozialausschuss und im Rat der Stadt Brakel beraten.

Ob das Angebot angenommen wird, hängt auch vom Wahlverhalten der Eltern ab.

Eine Befragung der Eltern der Schüler des 4. Jahrganges der Brakeler Grundschulen hierzu erfolgt in den nächsten Tagen.

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