Bewegungsfreudige Schule

Das Städtische Petrus-Legge-Gymasium ist mit dem Gütesiegel "Bewegungsfreudige Schule" des Schulministeriums des Landes NRW ausgezeichnet worden.

Der Auszeichnung liegt ein Konzept zugrunde, in dem Lernerfolg, Gesundheit und Schulkultur/ Schulklima mit Bewegung korrelieren. Dies bedeutet ganz konkret: Lernen und Bewegung gehören unmittelbar zusammen. Die Entwicklungspsychologie belegt wissenschaftlich die Zusammenhänge für ganzheitliches Lernen. Ein Kind kommt nicht nur mit dem Kopf in die Schule, sondern "ganz".

Gesundheit fordert Bewegung. Bewegungsmangel macht krank und ist die Folge einer zunehmend technisierten und von Medien diktierten Umwelt der Kinder und Jugendlichen. Unsere Kinder brauchen Bewegung und ein Bewusstsein für Bewegung. Ein gesundes Kind fühlt sich in der Schule wohl und lernt besser.

Schulkultur und Klima des PLG sind bestimmt von einer lebendigen und aktiven Schulgemeinde mit einer Schulsportentwicklung, die weit über den normalen Sportunterricht hinausgeht. Das PLG ist eine Wohlfühlschule, in der Lernen auch Spaß macht!

Was bedeutet das konkret?

Das Konzept steht auf 2 Säulen, dem Sportunterricht und dem Außerunterrichtlichen Sport. Dem Sportunterricht liegt ein Standortlehrplan zugrunde mit einem Spiralcurriculum, in dem 3 Sportstunden für alle Jahrgangsstufen festgeschrieben sind. Es gibt keine Kürzungen von Sportunterricht. Im Außerunterrichtlichen Sport sind die Bausteine Pausensport, Bewegter Unterricht, Bewegungspausen, Schulsportfeste, Schulsportwettkämpfe, Fahrten mit sportlichen Schwerpunkten, Sport im Ganztag und Sportarbeitsgemeinschaften fest verankert.

Pausen

Organisierter Pausensport ist am PLG durch ein Sporthelferkonzept eingerichtet. Eine selbst gestaltetete Spieltonne hält für sie umfangreiches Jongliermaterial, Bälle und Springseile bereit. In der 1. Pause (25 Minuten) stehen je 2 Sporthelfer, die einer Klasse fest zugeteilt sind, zur Verfügung. Sie organisieren Spiele, leiten an zum Jonglieren und anderen vielfältigen Bewegungsangeboten auf dem Pausenhof und in der Kleinen Turnhalle. Die 2. Pause (60 Minuten) ist Mittagspause. Nach dem Essen werden 30 Minuten als Bewegungszeit für alle Schüler angesetzt. Dafür ist ebenfalls die Sporthalle geöffnet.

Der Pausenhof bietet Möglichkeiten zum Tischtennis, Basketball, Hüpfspielen, Kleinen Spielen und zum Spielen mit Spielgeräten an. Ein eigener Sportplatz mit 6 kleinen und zwei großen Toren steht zum Ballspielen (Fußball u.a.) zur Verfügung.

Wettbewerbe

Am Sportabzeichenwettbewerb nimmt die ganze Schule teil. Eine Teilnahme an Schulsportmeisterschaften auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene wird in verschiedenen Sportarten angestrebt und erfolgreich durchgeführt (Fußball, Handball, Basketball, Judo, Leichtathletik, Tischtennis).

Fahrten und Ausflüge

Als mehrtägige Fahrt mit sportlichen Schwerpunkten wird in der Jahrgangsstufe 8 die Skifahrt ins Ahrntal (Weißenbach, Südtirol) durchgeführt.
Wandertage mit sportlichen Schwerpunkten sind der Besuch eines Hochseilgartens, einer Wasserski-Anlage, einer Kletterhalle und einer Eishalle. Auch hier können Sporthelfer zum Einsatz kommen.

Sporthelfer

Das Sporthelferkonzept ist auf den Ganztag zugeschnitten. Die Sporthelfer sind speziell für diese Anforderungen geschult und sind im Pausensport, Übermittagsbetreuung, AG-Bereich und Projektbereich aktiv. Sie organisieren Spielfeste, begleiten Sportmannschaften zu Schulsport-meisterschaften und können bei sportlichen Klassenaktivitäten angefordert werden. Die Sporthelfer sind geschult in der Abenteuer- und Erlebnispädagogik, in Kleinen und Großen Spielen für den Pausensport und dem AG-Betrieb.

Sport im offenen Ganztag

Sport im Offenen Ganztag bietet ein breites Spektrum von Sportarten. Sporthelfer unterstützen, organisieren und leiten im Ganztag. In Doppelfunktion bieten sie zur Zeit Fußball und Handball als AG an. Ergänzt wird das Angebot durch eine Judo-AG. Letztere liegt in Schulleitungshand. Durch einen Kooperationsvertrag mit dem örtlichen Judoverein konnten 70 Judomatten erworben werden.